Schulungsfilm

Im Gegensatz zu den anderen Imagefilm-Kategorien haben Schulungsfilme
oftmals einen internen Charakter. Mittels eines Videos können neue
Arbeitsabläufe den eigenen Mitarbeitern als Filmdatei übermittelt werden.
Ideal ist dieses Vorgehen als Ergänzung zu einer persönlichen Einweisung
in die neuen Abläufe. Durch den Film können die Neuerungen auch nach der
persönlichen Einweisung immer wieder angeschaut und verinnerlicht werden.
Ein Video ist für diesen Effekt deutlich besser geeignet als etwa ausgedruckte Papiere. Die Papiere sind weniger
anschaulich und können auf dem Schreibtisch leicht verloren gehen. Eine Videodatei bleibt auf der Arbeitsoberfläche
des Rechners erhalten. Ideal zur Verbreitung des Schulungsfilms innerhalb einer Firma ist ebenso die Nutzung des
Intranets (wenn vorhanden).
Schulungsfilme können natürlich auch extern als Serviceleistung gegenüber Geschäftspartnern oder Kunden genutzt
werden. Ein Beispiel: Ein produzierender Betrieb für Zahnarztgeräte bringt einen neuen Bohrer auf den Markt. Neben
der Bedienungsanleitung und der Anweisung verschickt die Firma auch ein Video an die Nutzer, sprich die Zahnärzte.
Der Effekt für die Praxen ist wie der oben geschilderte Effekt für die Mitarbeiter bei internen Schulungsvideos.
Auch für Endverbraucher lassen sich Schulungsvideos in Form von Videoanleitungen oder auch Video-"Manuals"
erstellen. Auch hier ein kleines Beispiel: Ein Sattlermeister stattet Cabrios mit individuell gestalteten, neuen
Verdecken aus. Als Ergänzung zur persönlichen Einweisung erhält der Autobesitzer eine DVD mit einer Videoan-
weisung in die Hand. Professionell, modern und haltbarer als eine gedruckte Anleitung.
Der Aufbau eines Schulungsvideos ist chronologisch. Jeder Schritt wird durch einen Sprecher erläutert und deutlich
im Bild dargestellt. Ein schnell geschnittener, effektreicher und hektischer Film im Stil eines Musikvideos ist hier fehl
am Platz. Oftmals hilft auch ein Vorher-/Nachherbild, um den Schulungseffekt zu verstärken.
Trotz der benötigten Details sollte ein Schulungsvideo nicht zu lang werden, sonst schaltet der Nutzer gedanklich ab.